BAUBEGINN - STAHLBAU

EIN HOLPRIGER WEG

08.12.15

Neben unseren zahl- und abwechslungsreichen Teilnahmen an Workshops und Präsentationsrunden, die viel Vor- und Nacharbeit bedurften, hielten uns aber auch weniger erfreuliche Themen auf Trab. Allem voran die kurzfristige und überraschende Trennung von unserer Partnerwerkstatt in Duisburg und die darauf folgende Suche nach einer geeigneten Alternative. In kürzester Zeit suchten wir viele Kontakte zu Werkstätten. Die Suche hat nun ein Ende: Wir sind froh und dankbar mit dem Babcock Fertigungszentrum in Oberhausen eine so kruzfristige Lösung gefunden zu haben!


Die "kleine" Halle, die das Babcock Fertigungszentrum grade für unsere Arbeit vorbereitet ist ein toller und charismatischer Ort voller Ruhrgebietsgeschichte und auch persönlicher Erinnerungen: Zu Zeiten als der Museumsbahnsteig am Oberhausener HBF 2005/06 umgestaltet wurde, durften bereits Christoph, Agnieszka und das Team von Ateliers Stark dort arbeiten und den Stahlbau der großen Eisen-Glas-Skulptur erstellen. Es waren diese Orte, Menschen und Erlebnisse im Ruhrgebiet, weshalb wir kitev gegründet haben.


Es ist super die Werkstatt bei Babcock zu haben und wir werden alle erdenklichen Möglichkeiten haben um den Stahlbau des Küchencontainers in unserer eigenen Geschwindigkeit abzuschließen.


Spätestens ab der nächsten Woche geht es also ans Eingemachte!

 

A ROCKY ROAD

Parallel to our various appearances at workshops and presentations, which kept us busy before and afterwards, we had some less uplifting topics to deal with, too. Above all, the surprising parting from our Duisburg workshop-partner and the following search for a suitabable alternative. In the shortest of time we connected with a lot of different garages. This search has ended now: We are happy and grateful to have found a solution in the Babcock Fertigungszentrum - again!

The "small" shed, babcock is currently preparing for our work is a great, charismatic place full of Ruhr Area history and also personal memories: At times when the museum track at the Oberhausen Main Station was redesigned in 2005/06, Christoph, Agnieszka and team of Atelier Stark were already allowed to produce the huge iron-glass sculpture there. It were these places, people and experiences in the Ruhr Area, that led to the founding of kitev.

Having the Babcock workshop is awesome and it will provide all facilities for us to finish the steel works at our own pace.

So by next week it will come down to business!


TAGUNG "REFUGEE CITIZEN"

28.11.15

 

Refugee Citizen - Stadtgesellschaften im kulturellen Wandel.

Ein Tag mit Gesprächen, Diskussionen, Impulsen und Präsentationen.

Das Ruhrgebiet hat viele Gesichter und sehr viele davon engagieren sich - amtlich und ehrenamtlich - bei der sogenannten "größten Herausforderung seit Jahrzehnten". Es gibt eine Menge von Aktivitäten, Ansätzen und Protagonisten und es ist gut, dass heute anders mit Zuwanderung umgegangen wird, als noch in den 90er Jahren.

Das Kultursekretariat Wuppertal und das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend Kultur und Sport (MFKJKS) hat uns eingeladen über das Experiment Foodtruck zu erzählen. Das machen wir immer wieder gerne, denn es ist schön zu berichten, wie ein auf Partizipation ausgelegtes Projekt enteht, wenn man die Menschen mit ihren jeweiligen kulturellen Hintergrundünden und Kompetenzen in Projekte einbezieht.

Miteinander Ideen umzusetzen ist für uns spannender als dies füreinander zu tun.

"REFUGEE CITIZEN" MEETING

Refugee Citizen - Urban Societies in the Cultural Change

A day of talks, discussions, impulses and presentations.

the Ruhr Area has many faces and many of them are - officially and unsalaried - engaged in the so called "biggest challange since decades". There are a lot of activities, approaches and protagonists and it is relieving that immigration is dealt with diffent from the 90's.

The Cultural Secretariat Wuppertal and the Department of Family, Children, Youth Culture and Sports (MFKJKS) have invited us to speak about the foodtruck experiment. We are always glad to be able to tell how nice a participation-based project grows, when you include people with individual cultural backgrounds and skills.

To us, implementing ideas together is way more exciting than working for each other.


…ES GIBT VIEL ZU TUN!

11.11.15

Unser Schlossermeister Peter unterweist die zukünftigen Stahlarbeiter in Werkzeug-, Material- und Sicherheitsbelangen. Die Vermittlung von Fachwissen dient obendrein dem Abbau von Sprachbarrieren. Während der Umgang mit Werkzeugen und Fachbegriffen geprobt wird, wächst das gegenseitige Vertrauen und Verständnis.

 


Neben dem sich festigenden Stahltrupp, befasst sich unsere Gruppe qualifizierter Schneider mit der Gestaltung der Küchenbekleidung und der Bearbeitung anderer textiler Aufgaben. Diverse interne Modenschauen und Anproben später stehen erste Entwürfe.

 


Weiterhin kommt auch das leibliche Wohl aller Beteiligten, dank des täglich wechselnden Kochplans, nicht zu kurz. Die gekochten Gerichte füllen zudem zeitgleich unser anvisiertes offizielles Refugees’ Kitchen Kochbuch mit ersten Inhalten.

 

…THERE’S MUCH TO DO!

Our master locksmith Peter instructs the future steel workers in tool, material and safety matters. The communication of expertise additionally serves the break down of language barriers. While the handling of tools and the specific terms is exercised, the mutual trust and understanding is growing.
Besides the consolidating steel troop, our group of qualified tailors takes care of designing the kitchen clothing and handling other textile tasks. Some internal fashion shows and fittings later the first drafts are done.
Furthermore the physical well-being of all involved still does not come off badly, thanks to the daily changing cooking plan. The cooked meals simultaneously deliver the first content of our targeted official Refugees’ Kitchen cookbook.


WIR HABEN EINEN PLAN!

01.11.15

Über die letzten Tage waren zwei befreundete Architekten aus Berlin zu Besuch in Oberhausen: der aus Syrien stammende Qosay Amer und der Franzose Tay Schomaker. Gemeinsam haben wir die Stahlbaupläne der Rahmenkonstruktion mit den inzwischen erarbeiteten Maßen bis ins Detail fertiggestellt! Die statische Berechnung und Abnahme der Pläne übernahm Rüdiger Ihle, Bauateliers Berlin.
Damit ist nun der Grundstein für den Beginn der Stahlarbeiten gelegt. Das gesamte Team freut sich darauf und ist hoch motiviert!
Vorher gibt es jedoch noch viel zu tun…

 

WE HAVE A PLAN!

Two architect friends were visiting Oberhausen the last few days: the Syrian Qosay Amer and the Frenchman Tay Schomaker. Together we completed the steel structure plans to the last detail! The static calculation and inspection was done by Rüdiger Ihle.
Now the foundation is laid to begin the actual steelworks. The entire team is looking forward and is highly motivated!
But there’s much to do before…